Factoring lohnt sich nicht sagt Johannes Gronover
Factoring lohnt sich nicht? Warum die Frage oft falsch gestellt ist (Praxis-Check + Video)
„Factoring lohnt sich nicht“ – dieser Satz fällt schnell. Und manchmal ist er sogar richtig.
Nur leider wird er in der Praxis häufig auf Basis der falschen Rechnung getroffen.
Denn die entscheidende Frage ist nicht: Was kostet Factoring?
Sondern: Was kostet dich das Warten auf dein Geld – inklusive Risiko, Zeit und Stress?
Ich habe dazu ein Video veröffentlicht, in dem ich die These „Factoring lohnt sich nicht“ praxisnah einordne und typische Denkfehler aufdecke.
▶️ Video zum Artikel
YouTube-Link (einfach in Wix einfügen – wird automatisch eingebettet):
https://www.youtube.com/watch?v=XEuZNgXrSXw
Warum „Factoring ist zu teuer“ oft zu kurz gedacht ist
Viele Betriebe vergleichen Factoring nur mit einem Prozentwert auf der Rechnung.
Was dabei gern unter den Tisch fällt:
- Liquiditätslücke durch lange Zahlungsziele (30/60/90 Tage sind keine Seltenheit)
- Zeitaufwand für Mahnwesen und Nachtelefonieren
- Zahlungsausfallrisiko (und die Folgekosten, wenn’s knallt)
- Wachstumsbremse: Du kannst Aufträge annehmen – aber nicht vorfinanzieren
Wenn du nur die Factoring-Gebühr anschaust, wirkt es schnell „teuer“.
Wenn du aber das Gesamtbild rechnest, sieht die Welt oft anders aus.
Was Factoring in der Praxis wirklich ist (kurz & verständlich)
Factoring heißt: Du verkaufst deine Forderung (deine Rechnung) an einen Factor.
Du bekommst dein Geld schneller (oft innerhalb von 24–48 Stunden) und reduzierst – je nach Modell – das Ausfallrisiko.
Wichtig: Factoring ist kein „Notnagel“. Richtig eingesetzt ist es ein Finanzierungs- und Risikowerkzeug.
Wann Factoring sich NICHT lohnt (ja, gibt’s wirklich)
Ich bin kein Fan von „Factoring ist immer geil“. Ist es nicht.
Typische Fälle, in denen Factoring oft keinen Sinn macht:
- Sehr kleine Rechnungsvolumina, extrem viele Mini-Rechnungen (Kosten/Nutzen passt nicht)
- Debitorenstruktur problematisch (sehr viele Privatkunden / schwer prüfbare Zahler – je nach Factor)
- Betrieb hat ausreichend Liquidität und kaum Außenstände
- Kunden zahlen zuverlässig sofort (Glückwunsch – du lebst im seltenen Paralleluniversum 😄)
Wann Factoring sich häufig lohnt (und richtig Druck rausnimmt)
- Hohe Material- oder Vorleistungskosten
- Lange Zahlungsziele / zähe Zahler
- Wachstum (mehr Aufträge, mehr Personal, mehr Einkauf – aber Geld kommt zu spät)
- Du willst Risiko rausnehmen und planbarer werden
- Du willst Zeit sparen, statt ständig hinterherzulaufen
Die wichtigste Denkfalle: „Kosten“ ohne Vergleich
Viele vergleichen Factoring nur mit „0,X %“ und vergessen:
- Was kostet dich ein Kontokorrent oder eine Finanzierungslinie real?
- Was kostet dich Skonto, wenn du es nicht ziehen kannst?
- Was kostet dich eine Woche Verzögerung, wenn du dadurch Material nicht einkaufen oder Löhne/Abschläge nicht sauber takten kannst?
Kurz: Factoring ist oft weniger „Kostenblock“ – und mehr Hebel für Cashflow.
Quick-Check: Passt Factoring zu deinem Betrieb?
Wenn du mindestens 2–3 Punkte mit „Ja“ beantwortest, lohnt sich ein Blick:
- Du hast regelmäßig offene Posten, die zu spät kommen
- Du gehst bei Aufträgen in Vorleistung
- Du möchtest planbare Liquidität statt Bauchgefühl
- Du willst weniger Risiko und weniger Mahn-Aufwand
- Du willst Wachstum ohne ständiges „Geld kommt später“-Problem
Kostenfreier Factoring-Check (wenn du es konkret wissen willst)
Wenn du willst, schauen wir das einmal sauber an – ohne Rumgelaber, mit realistischem Blick auf deine Situation.
- Kostenlosen Factoring-Check anfordern: www.christian-leopold.de
- Kostenfreier Termin (30 Min): www.calendly.com/christian-leopold/30min
- Mail: [email protected]
Quellenhinweis zur Einordnung (Reaction-Kontext)
Die im Video besprochene Aussage bezieht sich auf Inhalte eines externen Kanals.
- Kanal: https://www.youtube.com/@JohannesGronover
- Referenziertes Video: https://youtu.be/SRNiOdMmxuc?si=OaJmO1IyeTv0smAw
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